Trennung der
Elemente

Wie funktioniert die Diffusionsdialyse

Die Diffusionsdialyse ist ein Membrantrennverfahren, um beispielsweise Säuren oder Laugen zu regenerieren.

Das Verfahren basiert auf der Durchströmung zweier Kanäle mit zwei verschiedenen Fluiden, die durch eine semipermeable Membran getrennt sind.

Ein Stofftransport erfolgt vereinfachend von konzentrierten zu verdünnten Fluiden bis der Konzentrationsunterschied ausgeglichen ist. Mit einer selektiven Membran können gezielt bestimmte Bestandteile aus dem konzentrierten Fluid „herausgetrennt“ werden, indem der Widerstand für andere Bestandteile erhöht wird.

Die Säurediffusionsdialyse

Die Besonderheit bei der Säurediffusionsdialyse liegt in der verwendeten Membran.

Soll Säure aus alten Prozessbädern zurückgewonnen werden, wird eine Anionenaustauschermembran verwendet, durch die eigentlich nur Anionen (negativ geladene Ionen) diffundieren können. Aufgrund der sehr kleinen Größe des Säurekations H+ wird dieses bei der Anionendiffusion mitgeschleppt, während die viel größeren Metallkationen zurückgehalten werden. Diese selektive Membran trennt zwei Kanäle voneinander.

Ein Kanal wird mit altem Prozessbad durchströmt, der Gegenkanal mit VE-Wasser. Somit erhält man bei der Durchströmung der getrennten Kanäle einen selektiven Transport von Anionen und Säurekationen in das VE-Wasser.

Membran

Um die Funktionsweise der Diffusionsdialyse zu garantieren, benötigt man eine ionenselektive, dichte Membran. Dank einer Kooperation, die seit 2015 zwischen der Fumatech BWT GmbH und der Spiraltec GmbH besteht, erhält Spiraltec als Exklusivpartner die neueste Generation der ionenleitenden Flachmembranfolien der Fumatech BWT GmbH.

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